Rückblick auf die Legislatur 2014–2017 in der Direktion Bildung und Soziales

Die letzten 3 ½ Jahre verliefen in der Direktion Bildung und Soziales (DBS) sehr intensiv. Vor lauter Nachholbedarf bei den Infrastrukturprojekten, dürfen aber die „menschlichen“ Strukturen und Faktoren nicht in Vergessenheit geraten. Im Bereich Schulen und Tagesschulen konnten erste Bauprojekte realisiert werden (Aufstockungen Schulhaus Buchsee, Ausbau Tagesschule Spiegel, kleinere Sanierungen Schule Oberscherli) oder Volksabstimmungen konnten erfolgreich gestaltet werden (Schulen Spiegel und Liebefeld-Hessgut). Andere Projekte wurden stark vorangetrieben (Sanierung Aula OZK, Ausführungskredit Schule Ried-Niederwangen, Start Wettbewerb Schulhauserweiterung Dorfschulhaus Wabern) oder stehen noch an (Schulhaussanierung Mengestorf). Im Bereich Sport gab es Verbesserungen mit dem Kunstrasen in Niederscherli und im Garderobenbereich beim Sportplatz Liebefeld. Verbesserungen bei den Rasenspielflächen in Wabern-Lerbermatt und Köniz-OZK sind aufgegleist und sogar das Eisbahnprojekt Schwarzwasserbrücke wird zusammen mit der Gemeinde Schwarzenburg Schritt für Schritt vorangetrieben.

Die Schulkommission hat mit ihrem Entwurf einer Könizer Bildungsstrategie im Bereich Bildung eine gute Grundlage gelegt, damit das gute und vorbildliche Könizer Schulsystem weiterhin vorbildlich bleibt. Innovationen wie die Förderkurse für Begabte (Sputnik-Kurse) oder die Timeout-Klasse sollen ebenso fortgeführt werden, wie das dezentrale Schulsystem mit seiner Gliederung in Real, Sek und Spez-Sek, in dem die Schulen über relativ viel Autonomie in der Gestaltung verfügen.

Im Bereich Alter wird sich das Parlament im Herbst mit dem neu erarbeiteten Alterskonzept auseinandersetzen dürfen. Es wurde in einem vorbildlich partizipativen Prozess mit diversen Anspruchsgruppen erarbeitet.

Im Bereich Kinder und Jugendliche entwickelte die Jugendarbeit Köniz eine spürbar neue Dynamik. Für die Kinderbetreuung hat der Gemeinderat den Grundsatzentscheid gefällt, dass die Gemeinde auf das Betreuungsgutscheinmodell umstellt, sobald es der Kanton ermöglicht. Mit dem Verein Könizer Bibliotheken wird eine Sanierung des Standortes Stapfen erarbeitet, die Musikschule sollte in ein paar Jahren endlich einen würdigen Hauptsitz im Ritterhaus bekommen, zusammen mit den Ludotheken wurde das zweite Könizer Spielfest „Spiele ohne Grenzen“ geplant und durchgeführt und zu guter Letzt wird das Schulmuseum ab 2018 mit einer zweijährigen Leistungsvereinbarung unterstützt.

Im Bereich Soziales haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter während der letzten Jahre gezeigt, dass sie Jahr für Jahr noch besser arbeiten (Bonus-Malus-Rechnungsvergleich – Integrationskennzahlen). Das Grossprojekt, die Beschäftigungsprogramme der Gemeinden Ittigen und Köniz in ein gemeinsames Sozialunternehmen (Fachstelle Arbeitsintegration Region Bern – Farb AG) zu überführen, konnte gemeindeseitig auf Anfang 2017 realisiert werden. Was das für die beiden Könizer Sozialunternehmen in Vereinsform, das Temporärbüro NAK und den Recyclingbetrieb Fractio, für Auswirkungen hat, wird aktuell in den Vereinsvorständen diskutiert.

In den nächsten Jahren dürfte es durchaus ein bisschen ruhiger zu und her gehen in der DBS. Der Arbeitsrhythmus war wirklich sehr hoch. Eigentlich wäre die DBS genügend gross, um daraus zwei Direktionen zu machen. Aber das wäre dann ein Job für den neuen Gemeinderat. Für die Zukunft bin ich zuversichtlich, dass die Gemeinde in Zusammenarbeit mit externen Partnern wie z. B. dem Verein Lehrstellennetz oder den Vereinen Zieglerfreiwillige und Offenes Scherli gemeinsam mit engagierten Könizerinnen und Könizern kommende Herausforderungen erfolgreich meistern wird.

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